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Aktuelle Themen


Der Sommer ist nun Geschichte, der Herbst ist im vollen Gange und letztlich geht es in großen Schritten auf Weihnachten zu. Leider bleibt uns eine sehr unangenehme Sache des Sommers erhalten, etwas, was nicht selten in den Zeitungen zu lesen war, die Wildstaupe.
An dieser Stelle sind nun besonders die Hundebesitzer unter Ihnen angesprochen, Katzen- und Heimtierbesitzer sind zum Glück nicht betroffen.

Was ist Staupe?
Staupe ist eine Virusinfektion, die neben dem Atmungs- und Verdauungstrakt auch das Zentralnervensystem von Hunden, Füchsen und Waschbären befällt. Selbst wenn die Erkrankung frühzeitig diagnostiziert wird, führt sie nicht selten zum Tod des Patienten. In diesem Sommer sind etliche Füchse und Waschbären besonders in Spandau daran verstorben. Als Infektionsquelle dienen die Ausscheidungen der infizierten Tiere und natürlich der direkte Kontakt.

Wie kann ich meinen Hund gegen Staupe schützen?
Ein wirksamer Schutz gegen diese Erkrankung ist eine regelmäßige Impfung. Bedauerlicherweise ist in den letzten Jahren die Impfquote der in Spandau lebenden Hunde deutlich zurückgegangen.

Bitte überprüfen Sie den Impfschutz Ihrer Lieblinge. Sollten Sie Fragen diesbezüglich haben, zögern Sie bitte nicht sich an uns zu wenden. 

Unser bisheriges Impfregime sah vor, daß die Gruppe der Katzen in „Drinnen­“ und „Draußenkatzen“ unterteilt wurde.
Für „Drinnenkatzen“ (Katzen, die in der Wohnung inkl. Balkon gehalten werden) erschien ein Impfschutz gegen Katzenschnupfen und Katzenseuche (RCP/RCP- Chlam) als völlig ausreichend.
„Draußenkatzen“ sollten zusätzlich gegen „Leukose“ (Leucogen) und im Zweifel „FIP“ (Primucell FIP) geimpft sein.
Darüber hinaus erschien eine Impfung gegen Tollwut nur bei den Katzen sinnvoll, die entweder außerhalb von Berlin gehalten werden, oder aber mit auf Auslandsreisen genommen werden.

An dieser Stelle muß leider eine Korrektur unserer Impfempfehlung erfolgen!!!!!

Die Bundesrepublik Deutschland gilt seit ca. 9 Jahren als tollwutfrei.
Diese Tollwutfreiheit bezieht sich auf die von Füchsen, Hunden, Katzen und Waschbären übertragene Form der Tollwut, anders ausgedrückt, die Fuchstollwut hat es seit vielen Jahren in Berlin nicht gegeben, eine Impfung hiergegen ist zur Zeit nicht nötig!!!!!

Anders verhält es sich leider mit der von Fledermäusen übertragenen Form der Tollwut.
Ganz besonders in den städtischen Randbereichen hat die Zahl der Fledermäuse in den letzten Jahren stark zugenommen.
Hierbei ist die Zahl der mit Tollwut infizierten Tiere aber bedauerlicherweise teilweise auf bis zu 20% einer Population angestiegen, mit anderen Worten, durchschnittlich jede 5. Fledermaus kann mit einer Variante des Tollwutvirus infiziert sein.
Bis vor einiger Zeit galt diesbezüglich die Auffassung, daß diese Form der Tollwut nicht auf Katzen und Hunde übertragbar ist.
Diese Meinung wird leider durch aktuelle Studien widerlegt, was die Berliner Amtstierärzte dazu bewogen hat eine grundsätzliche Tollwutimpfempfehlung für Katzen herauszugeben.
Diese Empfehlung gilt in verstärktem Maße für Freigänger, aber auch für Katzen, die auf den Balkon oder die Terrasse können.
Das Infektionsrisiko für nur in der Wohnung gehaltene Katzen (kein Zugang zu Balkon und Terrasse!!!) ist in meinen Augen gerade einmal als theoretisch anzusehen.

An dieser Stelle sollte erwähnt werden, daß definitiv kein Grund zur Panik besteht.
Die Zahlen der mit „Fledermaustollwut“ infizierten Katzen sind verschwindend gering, weltweit wurden bisher nur Einzelfälle beobachtet.
Dennoch besteht ein Risiko und da eine Übertragung auf den Menschen nicht vollständig ausgeschlossen werden kann, habe ich mich dazu durchgerungen, die Impfempfehlung der Amtsveterinäre zu übernehmen.

Nochmal, es besteht kein Grund zur Panik!!!

Bitte überprüfen Sie den Impfschutz insbesondere Ihrer „Freigängerkatzen“, aber auch der Katzen, die Zugang zu Balkon oder Terrasse haben und lassen eine möglicherweise fehlende Tollwutimpfung nachholen.

Sollten Sie unsicher sein, oder sollten Sie weitergehende Fragen haben, zögern Sie bitte nicht sich an uns zu wenden.

Urlaub im Inland
* Impfschutz überprüfen (auch am Urlaubsort gibt es Tierseuchen, die vor    tierischen Gästen keinen Halt machen!)
* Zecken-, Flohprophylaxe (besonders im Süden Deutschlands ist die Zahl    der mit Borreliose infizierten Zecken sehr groß)
* kleine Reiseapotheke (was man im Urlaub halt so braucht: Verband,               Wundversorgung, Durchfalltherapie.....)
* Medikament gegen Reiseübelkeit (nicht nur uns Menschen, sondern        auch manchen Tieren wird beim Autofahren übel. Eine Tablette ca. 20        Minuten vor Fahrtantritt hilftund macht zudem noch gelassen)

Urlaub im Ausland
* Impfschutz überprüfen (die meisten Urlaubsländer fordern einen    lückenlosen Tollwutschutz, bzw. eine Tollwutimpfung, die wenigsten 30    Tage, aber nicht mehr als 365 Tage zurückliegen darf)
* Europäischer Heimtierpaß (für Reisen außerhalb Deutschlands    benötigen Sie zwingen den blauen Heimtierpaß)
* Chipkennzeichnung (für Reisen ins Ausland muß Ihr Tier gechipt sein.    Die Chipnummer muß im Heimtierpaß eingetragen sein)
* Zecken-, Mücken-, Flohprophylaxe (ganz besonders bei Reisen ans    Mittelmeer ist ein ausreichender Schutz von Nöten, da in diesen Ländern    einige durch Mücken übertragende Seuchen grassieren)
* kleine Reiseapotheke (abhängig von Ihrem Reiseziel stellen wir Ihnen    gerne eine kleine Auswahl an Medikamenten zur Verfügung, damit Sie    am Urlaubsort nicht wegen jedem kleinen "Pups" zum Tierarzt müssen)
* Transportkiste für den Flug (erkundigen Sie sich frühzeitig bei Ihrer    Fluggesellschaft über die Reisemodalitäten für Ihren Vierbeiner. Falls Ihr    Tier dazu neigt sehr aufgeregt zu sein, rufen Sie uns an, wir haben ein    entsprechendes Beruhigungsmedikament für die Reise)
* Denken Sie am Urlaubsort bitte daran, daß auch Ihr Tier sich erstmal vom    Reisestress erholen und an die neue Umgebung gewöhnen muß.
* Unter keinen Umständen sollten Sie einen Kontakt zu streunenden oder    freilebenden Tieren gestatten 

hier gibt es das PDF-Vertragsformular zum Ausdrucken

Unser neuer Service, nur für unsere Patienten!
Manchmal dauert es etwas länger, schließlich soll es ja auch gut werden, aber jetzt steht unser „Katzen-Sitter-Service“.

Sie machen Urlaub, sind auf Geschäftsreise oder im Krankenhaus und wir kümmern uns um Ihre Katzen, Ihre Blumen und holen die Post aus dem Briefkasten.
Wir kümmern uns pro Tag eine Stunde(oder auch länger) um Ihren Vierbeiner, Füttern, Spielen, Medikamente verabreichen oder was sonst noch so anliegt, und Sie können sich in Ruhe erholen, arbeiten oder gesund werden, ohne sich Sorgen um Ihr Tier zu machen.

Zunächst werden wir unser Angebot auf Spandau beschränken, und, da wir erstmal mit einer Mitarbeiterin starten, wird sich die Zahl der täglich zu betreuenden Katzen auch in Grenzen halten.

Melden Sie sich dementsprechend frühzeitig an!

Liebe Hundehalter, liebe Patientenbesitzer,

kaum versieht man sich, ist es schon wieder Frühling, in den letzten Tagen wurde oft vom Frühsommer gesprochen, mithin ist es wieder Zeit rauszugehen und die Natur zu genießen. Auch unsere Vierbeiner, 
besonders der beste Freund des Menschen freut sich. Das hierbei Gefahren lauern ist jedermann bekannt, Verkehr, ausgelegte Köder und ja, Infektionen, die sich besonders schnell verbreiten, wenn viele Tiere
zusammenkommen.

Wir beobachten mit wachsender Sorge, dass die Impffreudigkeit unter den Tierhaltern rasant nachlässt.
Gründe dafür gibt es viele, nicht zuletzt die Kosten, die durch eine Impfung verursacht werden, und manchmal gibt es dann Situationen im Leben, in denen möglicherweise die Impfung weniger dringend erscheint.
Hierbei ergibt sich aber ein Problem:
Wenn nur einzelne Hunde in einer Gruppe nicht geimpft sind greift die sogenannte „Herdenimmunität“, das heißt, Infektionen treten zwar auf, können sich aber nur schwer, oder nicht ausbreiten, mithin sind auch schlecht oder nicht geimpfte Hunde im gewissen Umfang geschützt.
Ist die Zahl der ungeimpften Tiere aber deutlich groß, funktioniert dieser Mechanismus leider nicht mehr.

Zum Beginn des Jahres hatte wir in der Praxis mit einer, zum Glück kleinen, Seuchenwelle zu tun. Wer einmal einen Hund an Katzenseuche (Parvovirose) hat sterben sehen, vergisst das für den Rest seines
Lebens nicht mehr. Auch für den Tierarzt ist ein sterbender Welpe ein schrecklicher Anblick, dagegen möchten wir etwas tun.

In der Zeit vom 13.Mai.bis zum 15.Juni 2019 wird der Impfpreis für die Sechsfachimpfung, für einen Teil unserer Patientenbesitzer, von 53€ auf 40€ reduziert (Dies entspricht einer Ermäßigung um mehr als 20%).

Dieser Preis gilt für Tierhalter, die sich eine Impfung ansonsten nicht, oder nur schwer leisten könnten.

Wir möchten hierfür keine Nachweise, manche Dinge sind halt so!!!
Es reicht vollkommen, wenn Sie uns bei der Anmeldung den Zettel aus folgenden Link ausgedruckt mitbringen: Impfaktion Mai/Juni

Wir möchten niemanden in Erklärungsnöte bringen. Einfach den Zettel mit der Anmeldung der Tierarzthelferin geben, der Rest läuft automatisch.

Wenn Sie möchten, teilen Sie diese Aktion, oder geben Sie den Anhang an Hundebesitzer weiter, die sich aus finanziellen Gründen mit einer Impfung schwer tun. Wir werden zudem im Wartezimmer eben jene Zettel auslegen, sollten Sie Ihren zuhause vergessen haben.

Wir bauen mit dieser Aktion auf die Solidarität unserer Tierbesitzer, da es sich hierbei nicht um eine generelle Preissenkung handelt, sondern nur um eine zeitweise Preisanpassung für all jene unter uns, an denen der viel gelobte Aufschwung vorüber gegangen ist.

Wir sehen uns in der Praxis

Addresse

Kleintierpraxis Ladwig
Seeburger Str. 10
13581 Berlin - Spandau

Kontakt

Email: info@kleintierpraxis-ladwig.de
Telefon: 030 / 74 73 28 88

Sprechstunde

Mo - Fr: 10 - 12 Uhr
Mo & Do: 16 - 18 Uhr
Di : 17 - 20 Uhr
Fr: 15 - 17 Uhr